Russischer Jagdflieger MIG-17

Im Schweriner Außensee erwartet euch ein besonders seltenes Relikt der russischen Besetzungszeit. Das Flugzeugwrack einer mutmaßlichen MIG-17 galt lange Zeit als Legende, bevor es 2013 endgültig gefunden wurde.

Aufgrund der exponierten Lage im nördlichen Schweriner See muss man für diese Ausfahrt etwas mehr Zeit einplanen. Dafür wird man mit einem unvergesslichen Tauchgang an einem besonderen Technik-Denkmal belohnt. Die MIG ist 1954 abgestürzt. Heute steckt der Aluminiumrumpf wie ein Dartpfeil im 17 Meter tiefen Grund. Das Wrack ist vollständig von kleinen Muscheln besiedelt. Dennoch sind Details wie das Leitwerk sowie Reste von Leitungen und Instrumenten deutlich erkennbar. Eine Tragfläche ist weiterhin mit dem Rumpf verbunden und ragt wie eine metallene Mauer halb im Schlick versunken hervor. Die andere Tragfläche liegt wenige Meter neben dem Wrack und zeigt den noch deutlich erkennbaren roten Russenstern.

Dieser Tauchgang erfordert sehr sicheres Tarierverhalten. Ein falscher Flossenschlag und das feine Sediment trübt die Sicht erheblich.

  • Anspruch: ***
  • Anfahrt: Boot
  • Dauer (mit Anfahrt): ca. 4 Std.
  • Max. Tiefe: 17 m
  • Toiletten: –
  • Empfohlene Ausrüstung: Trockentauchanzug (im Sommer Halbtrocken), Flasche: mind. M12/D7, 2 redundante Systeme empfohlen